Der Lauf

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Strahlende Gesichter beim Schlosslauf

Über 800 Läuferinnen und Läufer liessen sich die Teilnahme am Schlosslauf nicht entgehen. Dank Armin Flückiger durfte auf der Hauptdistanz gar ein einheimischer Sieg bejubelt werden.

Das Schicksal meinte es gut mit dem Schlosslauf. Nicht nur konnte dank eines ausserordentlichen Konzepts mit Start und Ziel im Grünfeld Jona sozusagen in letzter Minute eine Bewilligung für den Anlass ergattert werden. Es folgte eine reibungslose Durchführung und mit 818 eine Anzahl Anmeldungen, die sich sehen lassen darf. Zuletzt 2019 belief sich diese auf 728, 2018 auf 747. Und Petrus beglückte alle Anwesenden mit Kaiserwetter.

Natürlich entlockt dieses Ergebnis dem OK-Präsidenten Armin Stucki ein Grinsen. "Dass wir so viele Teilnehmende, und auch Zuschauerinnen und Zuschauer bei uns empfangen durften, ist eine grosse Genugtuung", sagt er. "Nach meinem Empfinden gingen die Leute ausserdem mit einem zufriedenen Lächeln nach Hause und das ist für uns der schönste Lohn." Es sei eine tolle Motivation, nächstes Jahr einen Anlass von noch höherer Qualität zu organisieren.

Spannende Zweikämpfe bei den Männern…

Hochstehenden Sport boten die Wettkämpfe auf verschiedensten Distanzen. Das Männerrennen über in der Hauptkategorie über 10,2 Kilometer lebte von einem packenden Duell zwischen Lokalmatador Armin Flückiger und dem Glarner Janis Gächter. Der Bahnspezialist Gächter forderte Marathonmann Flückiger bereits auf den ersten Kilometern gehörig und lief abschnittsweise bereits einen kleinen Vorsprung heraus. Der Rapperswiler aber drehte das Blatt und lief bis ins Ziel drei Sekunden auf den Glarner heraus.

In einer Zeit, in der es dem 30-jährigen Flückiger gesundheitlich nicht wie gewünscht läuft, ist dies ein wohltuendes Resultat. "Heute lief es mir bei diesem perfekt organisierten Lauf taktisch perfekt", freute sich der Läufer des SC Diemberg und des TV Oerlikon. Dritter wurde Loris Hutterli aus Zürich, weitere sechs Sekunden dahinter.

… und überlegene Siegerinnen bei den Frauen

Livia Wespe lief ein einsames Rennen inmitten der gleichzeitig gestarteten männlichen Konkurrenz. Die Triathletin, welche zwar noch in der Juniorinnen-Kategorie startete, liess sämtliche erwachsene Läuferinnen hinter sich. Natürlich war sie damit auch überlegene Siegerin bei den Juniorinnen.

Ein ähnliches Bild präsentierte sich auf der Langdistanz der Frauen: OL-Spezialistin Paula Gross war eine Klasse für sich. Bereits 2019 siegreich, verteidigte sie damit ihren Triumph, nachdem der Schlosslauf 2020 ausgefallen war.

Action und Spass standen beim neugeschaffenen Teamrun im Vordergrund. Elf Dreier-Teams, davon mindestens eine Frau, massen sich über Teilstrecken von 400 Meter. Jedes Team-Mitglied hatte diese Distanz drei Mal zurückzulegen. Nach etlichen Leader-Wechseln schnappte sich ein Team des STV Eschenbach um Patrick Bächtiger, Michelle Posratschnig und Fabio Zuppiger den Sieg.

Bereits jetzt dürfen sich die Läuferinnen und Läufer die nächste Ausgabe des Schlosslauf freuen. Diese ist für den 23. Oktober 2022 geplant. Dann hoffentlich wieder in der Innenstadt Rapperswils.

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